Unser Weingut

Die Weinmacher Nicht nur unsere Weine haben interessante Geschichten zu erzählen​

Als wir – Markus Bonsels und Walter Bibo – uns zum ersten Mal trafen, haben wir recht schnell gemerkt, dass die Chemie zwischen uns stimmt. Und vor allem haben wir die gleiche Vorstellung davon, was erstklassige Weine auszeichnet. Wir lieben aromaintensive Weine, die überragend ausgebaut und in jeglicher Hinsicht auf den Punkt sind. Dafür, da sind wir uns als Qualitätsenthusiasten einig, möchten wir gemeinsam den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen.

Über uns

Walter Bibo

Hat man eine Wahl, wenn man in eine Familie hineingeboren wird, die sich seit Jahrhunderten dem Wein verpflichtet hat? Selbst wenn man sie hätte: Walter, geboren und aufgewachsen in Oestrich in unmittelbarer Nähe zu Hallgarten, ist auf dem vorgegebenen Weg geblieben. Nach seinem Weinbaustudium arbeitete er lange Zeit als Kellermeister bei Joachim Heger in Ihringen am Kaiserstuhl. Anschließend führte er als Direktor zehn Jahre das Weingut Schloss Reinhartshausen in Eltville. Von hier macht er sich schließlich Ende 2013 auf, seine ganz persönlichen Vorstellungen eines Weines zu verwirklichen. Mit den Weinen von BIBO RUNGE.

Monika Eichner

Monika hat sich nach 20 Jahren als Personalleiterin in internationalen Unternehmen entschieden, den Traum Ihres Ehemannes Markus mit zu verwirklichen. Nach drei Jahren an der Mosel und einem Jahr in Frankreich, Weinreisen nach Spanien, Italien und Kalifornien sowie durch sämtliche deutsche Weingegenden, freut sie sich, dass die Suche nach einem Weingut sie und ihren Mann in den Rheingau zu BIBO RUNGE geführt hat. Seminare beim Deutschen Weininstitut (DWI), intensive Gespräch mit Walter und Markus sowie das hautnahe Miterleben des Winzeralltags bilden die Basis für ihre Arbeit bei BIBO RUNGE. Für die Organisation des Betriebs zuständig, muss sie den Herren manchmal Dampf geben.

Markus Bonsels

Markus ist auf dem Land, am Niederrhein, groß geworden. Nach seinem Studium der Biotechnologie hat er für einige der größten Konzerne der Welt gearbeitet. Dabei hat er nie die eine Frage aus den Augen verloren: „Was willst Du mit Deinem Leben noch erreichen?“ Und weil das Machen in seiner Natur liegt, hat sich Markus nach reiflicher Überlegung entschieden, seinen Job zu kündigen und einen neuen Weg einzuschlagen: ein Weinbau- und Önologiestudium in Montpellier, Bordeaux und Geisenheim, begleitet von Praktika bei Spitzenwinzern in Deutschland und Frankreich. Im Rheingau hat er während Recherchen für seine Masterarbeit schließlich Walter und die Weine von BIBO RUNGE kennengelernt. Seit 2017 führt Markus die erfolgreiche Geschichte der BIBO RUNGE Weine gemeinsam mit Walter fort.

Unsere Philosophie

Wein ist ein Naturprodukt und die Frage, wie viel Natur in einem guten Wein stecken sollte, muss jeder Winzer selbst beantworten. Wir fragen uns zu jedem Jahrgang: „Was braucht ein guter Wein?“ Und kommen stets zur gleichen Antwort: „Guter Wein braucht Zeit.“

Dazu gehört für uns unabdingbar die Handlese, damit nur die besten Trauben in unsere Weine gelangen. Mit sehr langen Maischezeiten holen wir alles aus diesen Trauben heraus und pressen die Maische anschließend sanft und schonend in der Korbpresse bzw. Champagnerpresse. Jeden unserer Weine vergären wir mit natürlichen Hefen, um sie möglichst naturbelassen im Holz auszubauen.

Die Kombination von Maischestandzeit, der schonenden Pressung und dem langsamen Ausbau im Holzfass sind bei uns das Fundament für beste Qualität. So entstehen aromaintensive Weine, denen man die Zeit gelassen hat, sich selbst zu entwickeln.

Für BIBO RUNGE führt der Weg zu einem guten Wein über die Entdeckung von Langsamkeit und Geduld – mit der Natur, mit unseren Weinen, für einen ganz besonderen Genuss.

Nicht umsonst sind wir Partner von Slow Food.

Das Wappen auf unseren Weinen

Teufel und Pferd:
Der Teufel und das Pferd erzählen die Geschichte des Teufels, der durch Hallgarten ritt. Als sein Pferd ein Hufeisen verliert, bezahlt er den Hufschmied mit einer Zange, die alles zu Gold macht, was man damit berührt – Die Hallgartener Zange (der höchste Berg von Hallgarten 570m).

Freiheitsbaum mit Jakobinermütze:
In Hallgarten wurde Anfang des 19. Jahrhunderts der erste Freiheitsbaum im Rheingau aufgestellt. Ein Freiheitsbaum war eines der Zeichen des Protestes gegen die sozialen und ökonomischen Missstände in dieser Zeit und ist seitdem ein Symbol für Freiheit. Da sich die Revolutionäre dieser Zeit auf die Französische Revolution bezogen. Auch dort wurden die Freiheitsbäume mit einer Jakobinermütze gekrönt.

Muschel:
Die Muschel ziert die Madonnenskulptur in der Hallgartner Kirche, die bereits 1417 entstanden ist und als die schöne Hallgartnerin bekannt ist. Eine Kopie steht sogar im Louvre in Paris.

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