Es war eine ungewöhnlich frühe und kurze Lese. Am 26. August haben wir die ersten Spätburgundertrauben für unseren Crémant gelesen und am 23. September haben wir mit dem Riesling in der Hallgartener Jungfer die letzten Trauben für unser Großes Gewächs geernet. Die Trockenheit des Sommers hat unseren Trauben zum Glück nicht geschadet. Unsere Rebstöcke sind größtenteils schon mehrere Jahrzehnte alt und wurzeln dadurch sehr tief. Nur die neu gepflanzten Rebstöcke müssen wir in den ersten Jahren bewässern. Die Trauben des Jahrgangs 2026 zeichen sich durch eine hohe Aromatik aber weniger Erträge aus, da ihnen dann doch etwas Wasser gefehlt hat um die gewohnte Größe zu erreichen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Probieren können wird man den Jahrgang 2026 erst auf der Jahrgangspräsentation im November 2027. Denn wie immer füllen wir den Jahrgang erst ungefähr ein Jahr nach der Lese ab. Somit geben wir dem Wein genug Zeit, sich zu entwickeln.